__Architektur
Forum Ostschweiz________
| Jahresprogramm
2012
einfach :
Jeden ersten Montag im Monat im Forum.
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ein’fach (Adj.) einmal; leicht; unkompliziert; schlicht. am einfachsten; das Einfache wäre zu bleiben; etwas/nichts Einfaches; das Einfachste der Welt; aber: die einfachste der Rechenaufgaben; der Einfachheit halber
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Kunst im Forum
Martina Weber
Video Dia Fotografie
Ausstellung vom 11. Mai bis 3. Juni 2012
Vernissage: Do. 10. Mai, 18.30 Uhr im Forum
Öffnungszeiten: Di – So 14.00 – 17.00 Uhr, Eintritt gratis
Einführung durch Marina Schütz, Kunsthistorikerin
Die Künstlerin Martina Weber ist am 13. und 20 Mai anwesend.
"Martina Weber schichtet Bilder über Bilder. Sie projiziert Dias an die Wand, überlagert die Projektion mit dem Testbild eines Beamers oder filmt die Situation live, um simultan den Film an die Wand zu werfen. Gut möglich, dass sie nun die überlagerten Projektionsebenen fotografiert und dieses Foto zum Ausgangspunkt einer neuen Arbeit macht, in der es wieder und wieder mit neuen Bildquellen überlagert wird." Alan Twitchell
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vor Ort : ACHTUNG! Die Veranstaltung ist ausgebucht, bitte nicht mehr anmelden!
Mo 21. Mai, 16.00 Uhr beim Haupteingang
Das neue Bundesverwaltungsgericht in St.Gallen
Neubau Bundesverwaltungsgericht, Kreuzackerstrasse 12.
Führung durch den Bau mit Verantwortlichen der Bauherrschaft und der Planer.
Begrüssung durch Herrn Markus Metz, Präsident des Bundesverwaltungsgerichts.
Einführung durch Herrn Regierungsrat Willi Haag, Vorsteher des Baudepartementes des Kantons St.Gallen, «Politische und wirtschaftliche Bedeutung des Bundesverwaltungsgerichtes für die Ostschweiz».
Das neue Bundesverwaltungsgericht entwickelt seine Themen direkt aus den Gegebenheiten des Ortes und des Programms heraus. Seine zweiteilige Gliederung verortet den 13-geschossigen Bau am Fuss des Rosenbergs: Ein langgezogener Sockelbau bettet den Baukörper in den Hang ein und formt zusammen mit der historischen Villa Nef einen öffentlichen Park. Darüber strahlt ein filigraner Turmbau allseitig auf die weitere Umgebung der Stadt aus. Sein Ausdruck ist Abbild der inneren Organisation: Über dem Sockel, der das Generalsekretariat fasst, werden die fünf Abteilungen (Pools) als zweigeschossige Einheiten in die Höhe gestapelt. Die Doppelgeschossigkeit des tragenden Stützenkranzes in Sichtbeton verleiht dem Volumen eine gebrochene Massstäblichkeit. Durch seinen auf die inneren Verhältnisse verweisenden Ausdruck und die nach aussen gekehrte Tragstruktur soll die neue Institution eine zeitgemässe Würde erhalten. Im Innern ist der Bau geprägt durch seine hierarchische Raumordnung und raumweise differenzierte Lichtsituationen. Hohe Hallenräume – etwa die dreigeschossige Eingangshalle oder die zweigeschossigen Poolhallen im Turm – bilden die kommunikativen Zentren der Institution. Auch im Flügelbau formen Gerichtssäle, Sitzungs- zimmer und Lichtkammern eine Struktur aus ein- und zweigeschossigen Raumeinheiten. Die repräsentativen Räume werden mit ornamentalen Terrazzo-Belägen und schimmernden Stucco-Ausfachungen ausgeschlagen; geölte Holzverkleidungen bilden massstäbliche Horizonte und fassen den Raum.
Staufer & Hasler Architekten
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Mo 4. Juni, 19.30 Uhr im Forum
Frank Geiser, Architekt, Köniz
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LandschaftsarchitekTOUR
Künstliche Landschaften
Sa 16. Juni, 8.30 bis 18.00 Uhr
Dieses Jahr stehen die unterschiedlichen Facetten künstlich erstellter Landschaften und deren Nutzung im Mittelpunkt der Tour. Oftmals erkennen wir nicht mehr was ursprüngliche Landschaft ist und wo nur der Schein einer perfekt inszenierten Kunst-Landschaft trügt. Oder liegt darin die hohe Kunst, die Landschaft nach den heute geltenden Vorstellungen von ‚Natur‘ zu formen?
Die Tour zeigt verschiedene Massstäbe von Eingriffen: Kleinere Interventionen, die den Stausee nicht nur zum Erholungsort sondern auch zum wertvollen Biotop machen, oder die Auffüllung eines ganzen Tals, um die Spuren unserer heutigen Zivilisation unter einer neuen Landschaft zu vergraben.
Im Sinne des Jahresthemas des Architektur Forums Ostschweiz, einfach Landschaft, einfach mal anders.
8.30 Uhr Besammlung Architektur Forum Ostschweiz Davidstrasse 40, St. Gallen
Wildpark Peter & Paul, St. Gallen – Künstliche Felsenlandschaften
Gübsensee, St.Gallen–Bedeutung als Naherholungsraum, Wasserbewirtschaftung, ökologische Aufwertung
Kiesgrube Holcim AG, Kirchberg SG – Kiesabbau, Landschaftsbild, Renaturierung Mittagessen Region Kirchberg/Wil
Golfpark Waldkirch – Sport und Landschaftserlebnis, ökologische Hotspots
Deponie Tüfentobel, St. Gallen – Standortwahl, Endgestaltung und Rekultivierung
18.00 Uhr Ankunft St. Gallen, Architektur Forum Ostschweiz, (ungefähre Zeitangabe)
Beteiligte Planer: Peter Weber, Landschaftsarchitekt St.Gallen | Lüthi Landschaftsarchitekten, Wittenbach | Ursula Weber- Böhni, Landschaftsarchitektin, Gossau | Paul Rutishauser Landschaftsarchitektur, Arbon
Anmeldung: mit allen Angaben bis 26. Mai an landschaftsarchitektour@a-f-o.ch
oder per Fax an 071 245 87 83
Name / Vorname Adresse / E-Mail / Telefon
Mittagessen ja / nein (Kosten zu Lasten der Teilnehmer)
Anzahl Mitglieder / Nichtmitglieder
Infos: stalder landschaften bsla sia / Philipp Stalder Landschafsarchitekt MLA / 9000 St. Gallen / Telefon 071 245 87 82
Mitglieder BSLA und Architektur Forum Ostschweiz Beitrag Reisekosten Fr. 40.– / Nichtmitglieder Fr. 60.–.
Eine Veranstaltung des Bundes Schweizer Landschaftsarchitekten und Landschaftsarchitektinnen BSLA und des Architektur Forums Ostschweiz
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Mo 2. Juli, 19.30 Uhr im Forum
Hubert Riess, Architekt, A-Graz
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Mo 3. September, 19.30 Uhr im Forum
Samuel Rutishauser, Denkmalpfleger, Rüfenacht
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ArchitekTour
Porto
Mi 19. - So 23. September
Die Stadt Porto blickt auf eine 2000 Jahre alte Geschichte zurück. Der berühmteste Sohn der Stadt war Heinrich der Seefahrer, der hier im 14. Jahrhundert die portugiesische Seemacht begründete. Die goldene Seefahrerzeit, in der die berühmten Karavellen die Weltmeere eroberten, brachte Porto Wohlstand und Ansehen.
Offiziell spielt die Stadt heute meist nur «die zweite Geige» hinter Lissabon, doch spätestens seit 2001, als Porto Europäische Kulturhauptstadt war, wächst die Bedeutung der lebendigen Hafen- und Handelsmetropole rasant. Sie liegt am rechten, steil ansteigenden Ufer des Douro, während ihre verwaltungstechnisch unahängige Schwesterstadt Vila Nova de Gaia, mit der sie über fünf Brücken verbunden ist, auf der anderen Seite des Flusses liegt. Enge, gewundene Gassen mit architektonisch wertvollen Häuserensembles, Fassaden mit schmiedeeisernen Balkonen geschmückt, bilden die terrassenartige Struktur der Altstadt, die 1996 zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt wurde. Man sagt von Porto sie sei die Stadt, in der man arbeitet, während man in Braga betet, in Coimbra studiert und in Lissabon das Geld ausgibt.
Barocke Kirchen, Art-Deco-Paläste, kühne Hotel- und Museumsarchitekturen – alles fügt sich in Porto bestens zusammen. Wenn es um moderne Architektur geht, hat die Portweinmetropole ebenfalls einiges zu bieten. In den vergangenen Jahren sind zukunftsweisende Bauten wie die Fundação Serralves mit dem Museum für zeitgenössische Kunst des portugiesischen Stararchitekten Álvaro Siza Vieira, oder das Casa da Música, ein Konzertgebäude des international renommierten niederländischen Baumeisters Rem Koolhaas, entstanden.
Tradition und Moderne bilden in Porto eine charmante Symbiose. Das angenehme Klima lädt ein, Architektur als Spiel mit Licht und Farben, als Dialog zwischen Vergangenheit und Moderne zu erleben.
Anmeldung: ACHTUNG! Die Reise ist ausgebucht, bitte nicht mehr anmelden!
Wir erarbeiten ein detaillierteres Programm, wenn sich bis zum 11. Mai 2012
18 Interessierte anmelden. Max. 25 Teilnehmer, Anmeldungen werden in Reihenfolge der Eingänge berücksichtigt. Versicherung ist Sache des Teilnehmers. Änderungen vorbehalten.
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Mo 1. Oktober, 19.30 Uhr im Forum
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Mo 5. November, 19.30 Uhr im Forum
Christian Menn, Ingenieur, Chur
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Mo 3. Dezember, 19.30 Uhr im Forum
Grafton architects, Shelley McNamara, Yvonne Farrell, Architektinnen, IRL-Dublin |
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Auszeichnung gutes Bauen
2006-2010
Hochparterre:
> Buchbestellung
> iTunes: Ostschweiz baut |
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Dank
Das Architektur Forum Ostschweiz dankt den Sponsoren, Gönnern
und Mitgliedern für die engagierte Unterstützung. |
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| Rückblick
2012 |
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Jeden ersten Montag im Monat im Forum.
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Löffel.
Gedanken über einen einfachen Gegenstand
Mo 16. Januar, 19.30 Uhr im Forum
Vortrag von Hannes Böhringer, Philosoph, Berlin
Ich greife nach einem Stock. Ich nehme mein Leben in die Hand. Der Stock verlägert die Reichweite meiner Arme und verstärkt ihre Kraft. An das eine Ende des Stocks kann ich etwas anbringen, womit sich noch besser schlagen, stechen, ritzen, spiessen, hacken, graben, schaufeln oder rudern lässt. Mit beiden Fäusten packe ich den Stiel und schaufle mich frei. Ich werfe mit der Schaufel die Hindernisse beiseite, Erde, Steine, Schutt, und schaffe mir ein freies Feld. Da kann ich bauen.
Dann aber öffnet sich die Faust. Ich verkleinere, verfeinere die Schaufel. Ich halte einen Löffel zwischen zwei Fingern. Mit dem Daumen obenauf liegt er sicher in meiner Hand, ein kindlich abgerundetes Gerät, dessen Kopf eine Kuhle ist, die Brei, Suppe, Flüssigkeit, aber auch Körner oder Zucker und Salz fassen kann. Ich rühre den Zucker in den Kaffee oder tunke den Löffel in die Suppe und kühle die kleine Portion, indem ich puste, blase und warte, bis ich den Löffel Suppe in den Mund stecken kann, die Geburtshöhle der Einbildungskraft, in der ich, ohne zu sehen, koste und schmecke, was ich hinunterschlucke.
Hannes Böhringer
Musikalisches Intermezzo:
Markus Maggiori, Löffel, Chlefeli und Trümpy, Zürich und Reto Grab, Schwyzerörgeli, Seewen.
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Architektur im Film
How Much Does Your Building Weigh, Mr. Foster?
Einführung durch Josef Kaps, Architekt, Zürich, langjähriger Mitarbeiter bei Norman Foster
Di 17. Januar, 20.00 Uhr im Kinok
Seine Entwürfe bestechen durch ihre Logik. Seine Bauten sind wahre Oden an die Technik. Das Büro Norman Foster entwirft überbordende Zukunftsvisionen, die wie Landmarken aus der Stadtlandschaft ragen.
Der Film erzählt Norman Fosters Weg vom Arbeitersohn aus Stockport, der sich früh für Architektur begeistert, nach dem Architekturstudium mit Richard Buckminster Fuller zusammenarbeitet und dann mit seiner Frau Wendy sowie Sue und Richard Rogers ein Architekturbüro gründet. Eine rasante Geschichte, in der es immer um die Suche nach der technisch und handwerklich perfekten Lösung geht.
Bei der Arbeit für den englischen Renault-Importeur gefiel den Auftraggebern ein Tisch im Büro der Architekten. Foster entwickelte die Idee weiter. Ein vernickeltes Untergestell entstand mit Saugnäpfen, wie sie Glaser verwenden, wenn sie grosse Scheiben einsetzen. Das Tischsystem Nomos ist heute einer der Designbestseller Norman Fosters. Es bringt Fosters Arbeit auf den Punkt. Schönheit ist hier eine Frage der Logik.
Director: Carlos Carcas & Norberto Lopez Amado. UK/Spain 2010 E/d 78’ |
Weitere Vorführungen:
Do 19. Jan. 18.30 Uhr, So 22. Jan. 11.00 Uhr und So 29. Jan. 13.30 Uhr
Kinok, Cinema in der Lokremise | Grünbergstrasse 7 I 9000 St.Gallen | Eintritt Fr. 15 | Mitglieder Architektur Forum Ostschweiz Fr. 10 | www.kinok.ch I
Veranstaltungssponsoren: Domus, Fluora, Walter Knoll
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Mo 6. Februar, 19.30 Uhr im Forum
Lehmtonerde
Martin Rauch, Künstler/Lehmbauer, A-Schlins
Durch die Neubelebung des Lehmbaus und die Verbindung mit moderner Bautechnologie, birgt der Stampflehmbau ein hohes und interessantes Entwicklungspotenzial für Unternehmer wie auch für Architekten. Das Spektrum ist breit, von der technologischen bis zur künstlerischen Umsetzung. Die Grenzen der Machbarkeit sind fließend, immer neu zu entwickeln und individuell anzupassen an den Nutzer.
Lehm ist ein Baustoff der unbegrenzt zur Verfügung steht, eine lange Tradition aufweist und zeitgemäß eingesetzt – wieder - an enormer Aktualität gewinnt.
Beispielsweise beim Bau des Projektes, Lehmhaus Rauch in Schlins in Kooperation mit Roger Boltshauser, war das grundlegende Leitmotiv eine schlichte Lehmhütte, angepasst an den europäischen Anspruch und Lebensstandard. Die traditionelle Lehmhütte in ihrer selbstverständlichen Einfachheit, ihrem materialgetreuen Einsatz, der puren Wirkung und Echtheit des Materials, die den Ansprüchen eines modernen Lebensstandards gerecht wird.Der ökologische Kreislauf von der Materialgewinnung – Bauprozess – Nutzung bis zur Rückgewinnung ist bei diesem Projekt klein und überschaubar. Die Reduktion, sowohl in der Materialwahl als auch in gestalterischer Hinsicht, war eine besondere Herausforderung. Es ist wichtig, durch überzeugende Projektbeispiele, das verlorengegangene Vertrauen in den Lehmbau wieder zu gewinnen und neu zu erarbeiten.
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Foto von Beath Bühler |
Architektur im Film
Der Architekt Antoni Gaudí - Mythos und Wirklichkeit
Einführung durch Frederike Müller und Lars Wendt, Filmemacher, Berlin
Di 14. Februar, 20.00 Uhr im Kinok
Als sich die beiden Filmemacher auf die Spuren des gefeierten Architekten Antoni Gaudí i Cornet heften, entdecken sie – verborgen hinter einem Geflecht aus Mythen – einen Pionier der Baustatik.
Der Film schildert Gaudís Weg als Architekt: Unvollendete Werke, der Mäzen Eusebi Güell und die politischen Umbrüche seiner Zeit prägen ihn. Seine individuellen Bauten erregen zwar Aufsehen, scheinen aber dennoch eine architektonische Einzelposition ohne Relevanz für die Moderne zu sein. Zielsicher und mit technisch modernem Blick konterkarieren die beiden Filmemacher konsequent das bisherige Bild von Gaudí: Hinter bunten, utopisch wirkenden Haus- und Kirchenfassaden blitzt nach und nach die mathematische Genialität Gaudís auf…
Weitere Vorführungen:
So 19. Feb. 11.00 Uhr, Mi 22. Feb. 18.30 Uhr und So 26. Feb. 13.30 Uhr
Sa 10. und Sa 24. März jeweils 15.00 Uhr.
Kinok, Cinema in der Lokremise | Grünbergstrasse 7 I 9000 St.Gallen | Eintritt Fr.15 | Mitglieder Architektur Forum Ostschweiz Fr.10 | www.kinok.ch I
Veranstaltungssponsoren: Domus, Fluora, Walter Knoll
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Kunst im Forum
Harlis Hadjidj-Schweizer
Bilder von 2010 bis 2012
Ausstellung vom 24. Februar bis 18. März
Vernissage: Do 23. Februar, 18.30 Uhr im Forum
Öffnungszeiten: Di – So 14.00 –17.00 Uhr, Eintritt gratis
Am Mo 5. März werden die Künstlerin Harlis Hadjidj-Schweizer und die Kunsthistorikerin Kristin Schmidt in die Ausstellung einführen.
Um städtischen Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit zu geben, ihr Werk einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen, veranstaltet die Stadt St.Gallen regelmässig Ausstellungen. Neu finden diese Ausstellungen in den Räumlichkeiten des Architektur Forums Ostschweiz im Lagerhaus statt.
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Raum, Licht, Struktur. 7 Konzepte
Mo 5. März, im Anschluss zu Kunst im Forum
Pia Durisch + Aldo Nolli Architetti, Massagno
Architektur Leben
Anhand von 7 Projekten zeigen Pia Durisch und Aldo Nolli einen Einblick in ihr Architekturschaffen. Über ihre Architektur Nachdenken bedeutet nachdenken über ihr Leben. Seit 1986 steht ihre gemeinsame Arbeit im Zeichen dieser dialektischen Auseinandersetzung, die es ihnen ermöglicht, was sie zusammen entwerfen und aus- führen besser zu vertiefen. Unterschiedliche Gedanken fügen sich komplementär zusammen und fördern die Ausgewogenheit des Entwurfs. In der Auseinandersetzung mit einem Entwurf entstehen im Dialog unterschiedliche Gedanken, die aufeinander einwirken und Bilder generieren. In all ihren Gedanken über Architektur findet sich die Zentralität des Ortes im Bezug auf die Aufgabe. Als Ort verstehen sie je nach dem die Landschaft, die Stadt, ein Haus, ein Raum, eine Fläche: den Kontext in dem sie eingreifen. Es geht darum, das Wesen des Ortes zu erkennen und ein neues Gleichgewicht zu schaffen, indem man eine Idee auf das Wesentliche reduziert. Es entsteht eine neue Wirklichkeit, die in sich selbst zu ruhen scheint, eine Selbstverständlichkeit die wiederum den Anschluss an die kollektive Erinnerung bildet.
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Architektur im Film
INFINITE SPACE: The Architecture of John Lautner
Einführung durch Hugo Dworzak, Architekt, Lustenau
Di 13. März, 20.00 Uhr im Kinok
John Lautner (1911-1994) war wohl einer der bedeutendsten zeitgenössischen Architekten Amerikas: Seine Werke sind künstlerische Unikate und das besondere Gebäudedesign lebt von der Innenperspektive, die den Raum unendlich wirken lässt. Immer wieder dienten seine Häuser auch als Kulissen bekannter Filme, etwa das "Googie"-Haus in Tarantinos "Pulp Fiction" oder die "Schaffer Residence" in "A Single Man".
Anlässlich des 100. Geburtstags des Künstlers führt die Dokumentation in einer Retrospektive durch sein Leben und Werk.
INFINITE SPACE – The Architecture of John Lautner ist das Porträt eines visionären Architekten. Der Film führt durch die Karriere Lautners, arbeitet die wichtigsten Prinzipien seines Werks heraus, lässt ihn selbst (mithilfe von Audio-archiv-material) seine Arbeiten kommentieren und befragt wichtige Weggefährten des Architekten: seine Familie, seine Mitarbeiter und ehemalige Bauherren. Die heutigen Hausbesitzer liessen Murray Grigor und seinen Kameramann Hamed Shams den Zauber und die unvergängliche Schönheit von John Lautners unendlichen Räumen einfangen.
Regie: Murray Grigor / US/UK 2009 / E 91'
Weitere Vorführungen: Mi 21. März 18.30 Uhr, So 25. März 11.00 Uhr, Sa 31. März 16.00 Uhr, Mi 4. April 18.00 Uhr
Kinok, Cinema in der Lokremise | Grünbergstrasse 7 I 9000 St.Gallen | Eintritt Fr.15 | Mitglieder Architektur Forum Ostschweiz Fr.10 | www.kinok.ch I
Veranstaltungssponsoren: Domus, Fluora, Walter Knoll
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Mo 2. April, 19.30 Uhr im Forum
Learning from Vernacular
Vortrag von Pierre Frey, Kunsthistoriker, Lausanne
Etwa 30 Jahre lang (1962 –1992) setzen sich die Studenten des ersten Semesters der Architekturabteilung der EPUL-EPFL, unter der Leitung von Professor Frédéric Aubry, mit der Einwirkung des Bio-Klimas auf die Architektur Vernacular auseinander. Entwerfen Gebäude, zeichnen ausführliche, detaillierte Pläne und bauen realitätsnahe Modelle im Massstab 1:20. Dieses interdisziplinäre Arbeiten verschafft den Architekturstudenten eine empirische, umfangreiche Annäherung an die regionale, kulturell bedingte Bausprache – Experimentelle Baustelle in Miniatur. Solche Transformationen von Architekturelementen funktionieren durchaus, um konstruktive Probleme in einer realistischen Art und Weise aufzuzeigen. Es entstehen mehr als 700 Modelle, die im Archiv des ACM/EPFL lagern.
Durch die didaktische Auseinandersetzung über die Architektur Vernacular ist eine wichtige Kollektion in der EPFL entstanden und – übrig geblieben. Über das dokumentarische Interesse dieser immensen und einzigartigen Sammlung hinaus und weit weg aller nostalgischen Versuchung, zieht Professor Pierre Frey, Autor der Studie «Learning from Vernacular», Parallelen und fragt, welche Bedeutung mehr als 50 Jahre später die Ausstellung von Bernard Rudofski 1964 im MOMA mit dem Thema «Architecture without Architects» haben könnte. Dazu hat er verschiedene historische und theoretische Spuren verfolgt, die ihn zu Adolf Loos, Leberecht Migge und Otto Bauer, den 20er Jahren in Wien und nach Kalifornien zu Ivan Illich führten. Er nimmt Bezug auf die Arbeiten von Carin Smuts (Südafrika), Bijoy Jain (Mumbai), Simon Vélez (Kolumbien) oder Patrick Bouchain (Frankreich), auf die seine Aufmerksamkeit und seine Interesse gerichtet sind.
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HV
Fr 27. April, 19.30 Uhr im Forum
Hauptversammlung
Traktanden
1. Begrüssung I 2. Protokoll der HV 2011 I 3. Jahresbericht I 4. Jahresrechnung I
5. Budget und Mitgliederbeiträge 2012 I 6. Revisorenbericht I
7. Wahl des Vorstandes I 8. Wahl des Präsidenten I 9. Allgemeine Umfrage
Forums-Fest
Anschliessend an die HV um ca. 20 Uhr. Zum Forums-Fest sind alle Mitglieder mit Begleitung herzlich eingeladen.
Essen
Getreu dem Jahresthema «einfach gut» verwöhnt uns das Team von "pfannen, stihl & späne".
Geschick
Zeigen Sie an diesem Abend Ihr Können mit Bauwerk-Parkett. Designermöbel und anderes mehr sind zu gewinnen. z.B. Sessel 369,
Veranstaltungssponsoren: Bauwerk, Delinat, Domus, Walter Knoll
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Mo 7. Mai, 19.30 Uhr im Forum
Ein Vokabular für die Landschaft
Vortrag von Anette Freytag, Dozentin für Landschaftsarchitektur, Zürich
Als Partner von Architekten und Stadtplanern wie auch als Hochschullehrer hat Dieter Kienast eine ganze Generation von Landschaftsarchitekten geprägt. Die von ihm gestalteten Freiräume haben den internationalen Boom der Schweizer Architektur ebenso beflügelt wie die Bauwerke von Herzog & de Meuron, Diener & Diener oder Gigon / Guyer.
Kienast war fasziniert von den Kontrastwirkungen zwischen den vom Menschen gesetzten Formen und der sich diesen Formen widersetzenden Natur. Über zwanzig Jahre lang entwickelte er immer neue Lösungen für Freiräume, die den Menschen helfen sollten, ihren Alltag zu bewältigen. Dabei wurde die ästhetische Erfahrung zunehmend zum wichtigsten Aspekt der Alltagsbewältigung. Auf der Suche nach Erfahrungsmöglichkeiten entwickelte Kienast ein Vokabular für die Landschaft, an dem sich heute die topologische und phänomenologische Dimension der Postmoderne ablesen lässt. In der Reduktion von Formen und Materialien und im feinen Detail fand Kienast seine Meisterschaft.
Anette Freytag hat seinem Werk eine kritische Monographie gewidmet (Zürich / Amsterdam, Verlag gta / Architectura & Natura, 2013), die zugleich eine wegweisende Epoche der Landschaftsarchitektur vor dem Hintergrund gesellschaftspolitischer Umbrüche beleuchtet. Im Vortrag gibt sie Einblick in ihre Forschungsergebnisse.
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