__Architektur Forum Ostschweiz________

Jahresagenda 2012.pdf

Monatskarten 2012.pdf

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Sep.I Okt.I Nov.I Dez.I

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I 2012 I

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Altersgerechtes Bauen

Jahresprogramm 2012

einfach : Jeden ersten Montag im Monat im Forum.

 

ein’fach (Adj.) einmal; leicht; unkompliziert; schlicht. am einfachsten; das Einfache wäre zu bleiben; etwas/nichts Einfaches; das Einfachste der Welt; aber: die einfachste der Rechenaufgaben; der Einfachheit halber

 
 



Medienmitteilung zur Stadtratskandidatur von Markus Buschor
Stadtratswahl: Fachverbände stehen weiter hinter Markus Buschor
Der Stadtratskandidat Markus Buschor wird bei der Wahl am 25. November wie schon im ersten Wahlgang von verschiedenen Fachverbänden unterstützt. Das Architektur Forum Ostschweiz, der Heimatschutz SG/AI sowie die Fachverbände SIA und BSA empfehlen den Stimmberechtigten den parteiunabhängigen Architekten zur Wahl. Für ihn spricht laut den Verbänden vor allem das spezifische Fachwissen in Bau- und Planungsfragen, das in St.Gallen derzeit aufgrund einer Reihe wegweisender Projekte besonders gefragt ist.

Ganze Medienmitteilung.pdf

Das Architektur Forum Ostschweiz gratuliert Markus Buschor zu seiner Wahl in den Stadtrat!


 

Der Stadtwanderer tourt
Mo 17. Dezember, 19.30 Uhr im Forum
Das Hüsli ist die Krankheit des Landes
Lesung von Benedikt Loderer, Stadtwanderer
Nicht altersmilde bin ich, sondern voller Alterswut. Sie ist die gesündeste, da sie auf Erfahrung gründet. Die Schweiz ist ordentlich, aber nicht in Ordnung. Mein Stichwort heisst Zersiedelung. Ihr nachzuspüren, ist das Ziel dieser Beschreibung des Schweizerzustands. Dass dabei gewisse Abschweifungen nötig sind, scheint mir unverzichtbar, denn es geht um die Herkunft der Hüsli-Ideologie, und die reicht weit hinab in die eidgenössische Neurose.
Sechzig Jahre lang ergoss sich jener Lebenssaft, den man Geld nennt, in die Landschaft. Dort ist er zu Hüslis erstarrt. Unterdessen sind alle gegen die Zersiedelung – «doch mein Hüsli ist keine». Die Zersiedelung, das sind die andern. Trotzdem: Die voreilige Verurteilung der Agglomeration, die billige Empörung über den Siedlungsbrei, das Alpenrettungsgejammer sind ästhetisches Gewinsel. Es gibt genau so viel Zersiedelung, wie Geld dafür vorhanden ist. Das Gewinsel muss durch die Landesverteidigung ersetzt werden. Dafür braucht es ein Landgesetz und Kostenwahrheit. Die Zersiedelung ist eine ökonomische Bedrohung, kein ästhetisches Weh.
Benedikt Loderer: Die Landesverteidigung. Eine Beschreibung des Schweizerzustands. Edition Hochparterre, Zürich 2012, 156 Seiten, Softcover gebunden. Format: 10.1 x 17.5 cm, Preis: CHF 28.00
Bild: © Matthias Gnehm
Im Anschluss an die Lesung sind alle Besucher herzlich eingeladen, bei einem feinen Kündig-Fondue und einem Glas Weisswein über die Thesen von Benedikt Loderer zu diskutieren und das Forums-Jahr ausklingen zu lassen.
 
Auszeichnung gutes Bauen
2006-2010
Hochparterre:
> Buchbestellung
> iTunes: Ostschweiz baut
   

Dank
Das Architektur Forum Ostschweiz dankt den Sponsoren, Gönnern und Mitgliedern für die engagierte Unterstützung.

 
Rückblick 2012  

einfach : Jeden ersten Montag im Monat im Forum.

 
einfach
Löffel.
Gedanken über einen einfachen Gegenstand

Mo 16. Januar, 19.30 Uhr im Forum
Vortrag von Hannes Böhringer, Philosoph, Berlin

Ich greife nach einem Stock. Ich nehme mein Leben in die Hand. Der Stock verlägert die Reichweite meiner Arme und verstärkt ihre Kraft. An das eine Ende des Stocks kann ich etwas anbringen, womit sich noch besser schlagen, stechen, ritzen, spiessen, hacken, graben, schaufeln oder rudern lässt. Mit beiden Fäusten packe ich den Stiel und schaufle mich frei. Ich werfe mit der Schaufel die Hindernisse beiseite, Erde, Steine, Schutt, und schaffe mir ein freies Feld. Da kann ich bauen.
Dann aber öffnet sich die Faust. Ich verkleinere, verfeinere die Schaufel. Ich halte einen Löffel zwischen zwei Fingern. Mit dem Daumen obenauf liegt er sicher in meiner Hand, ein kindlich abgerundetes Gerät, dessen Kopf eine Kuhle ist, die Brei, Suppe, Flüssigkeit, aber auch Körner oder Zucker und Salz fassen kann. Ich rühre den Zucker in den Kaffee oder tunke den Löffel in die Suppe und kühle die kleine Portion, indem ich puste, blase und warte, bis ich den Löffel Suppe in den Mund stecken kann, die Geburtshöhle der Einbildungskraft, in der ich, ohne zu sehen, koste und schmecke, was ich hinunterschlucke.
Hannes Böhringer
Musikalisches Intermezzo:
Markus Maggiori, Löffel, Chlefeli und Trümpy, Zürich und Reto Grab, Schwyzerörgeli, Seewen.


Architektur im Film
How Much Does Your Building Weigh, Mr. Foster?
Einführung durch Josef Kaps, Architekt, Zürich, langjähriger Mitarbeiter bei Norman Foster
Di 17. Januar, 20.00 Uhr im Kinok
Seine Entwürfe bestechen durch ihre Logik. Seine Bauten sind wahre Oden an die Technik. Das Büro Norman Foster entwirft überbordende Zukunftsvisionen, die wie Landmarken aus der Stadtlandschaft ragen.
Der Film erzählt Norman Fosters Weg vom Arbeitersohn aus Stockport, der sich früh für Architektur begeistert, nach dem Architekturstudium mit Richard Buckminster Fuller zusammenarbeitet und dann mit seiner Frau Wendy sowie Sue und Richard Rogers ein Architekturbüro gründet. Eine rasante Geschichte, in der es immer um die Suche nach der technisch und handwerklich perfekten Lösung geht.
Bei der Arbeit für den englischen Renault-Importeur gefiel den Auftraggebern ein Tisch im Büro der Architekten. Foster entwickelte die Idee weiter. Ein vernickeltes Untergestell entstand mit Saugnäpfen, wie sie Glaser verwenden, wenn sie grosse Scheiben einsetzen. Das Tischsystem Nomos ist heute einer der Designbestseller Norman Fosters. Es bringt Fosters Arbeit auf den Punkt. Schönheit ist hier eine Frage der Logik.

Director: Carlos Carcas & Norberto Lopez Amado. UK/Spain 2010 E/d 78’ |
Weitere Vorführungen:
Do 19. Jan. 18.30 Uhr, So 22. Jan. 11.00 Uhr und So 29. Jan. 13.30 Uhr

Kinok, Cinema in der Lokremise | Grünbergstrasse 7 I 9000 St.Gallen | Eintritt Fr. 15 | Mitglieder Architektur Forum Ostschweiz Fr. 10 | www.kinok.ch I
Veranstaltungssponsoren: Domus, Fluora, Walter Knoll

einfach:
Mo 6. Februar, 19.30 Uhr im Forum

Lehmtonerde
Martin Rauch, Künstler/Lehmbauer, A-Schlins

Durch die Neubelebung des Lehmbaus und die Verbindung mit moderner Bautechnologie, birgt der Stampflehmbau ein hohes und interessantes Entwicklungspotenzial für Unternehmer wie auch für Architekten. Das Spektrum ist breit, von der technologischen bis zur künstlerischen Umsetzung. Die Grenzen der Machbarkeit sind fließend, immer neu zu entwickeln und individuell anzupassen an den Nutzer.
Lehm ist ein Baustoff der unbegrenzt zur Verfügung steht, eine lange Tradition aufweist und zeitgemäß eingesetzt – wieder - an enormer Aktualität gewinnt.
Beispielsweise beim Bau des Projektes, Lehmhaus Rauch in Schlins in Kooperation mit Roger Boltshauser, war das grundlegende Leitmotiv eine schlichte Lehmhütte, angepasst an den europäischen Anspruch und Lebensstandard. Die traditionelle Lehmhütte in ihrer selbstverständlichen Einfachheit, ihrem materialgetreuen Einsatz, der puren Wirkung und Echtheit des Materials, die den Ansprüchen eines modernen Lebensstandards gerecht wird.Der ökologische Kreislauf von der Materialgewinnung – Bauprozess – Nutzung bis zur Rückgewinnung ist bei diesem Projekt klein und überschaubar. Die Reduktion, sowohl in der Materialwahl als auch in gestalterischer Hinsicht, war eine besondere Herausforderung. Es ist wichtig, durch überzeugende Projektbeispiele, das verlorengegangene Vertrauen in den Lehmbau wieder zu gewinnen und neu zu erarbeiten.


Foto von Beath Bühler
Architektur im Film
Der Architekt Antoni Gaudí - Mythos und Wirklichkeit
Einführung durch Frederike Müller und Lars Wendt, Filmemacher, Berlin
Di 14. Februar, 20.00 Uhr im Kinok

Als sich die beiden Filmemacher auf die Spuren des gefeierten Architekten Antoni Gaudí i Cornet heften, entdecken sie – verborgen hinter einem Geflecht aus Mythen – einen Pionier der Baustatik.
Der Film schildert Gaudís Weg als Architekt: Unvollendete Werke, der Mäzen Eusebi Güell und die politischen Umbrüche seiner Zeit prägen ihn. Seine individuellen Bauten erregen zwar Aufsehen, scheinen aber dennoch eine architektonische Einzelposition ohne Relevanz für die Moderne zu sein. Zielsicher und mit technisch modernem Blick konterkarieren die beiden Filmemacher konsequent das bisherige Bild von Gaudí: Hinter bunten, utopisch wirkenden Haus- und Kirchenfassaden blitzt nach und nach die mathematische Genialität Gaudís auf…

Weitere Vorführungen:
So 19. Feb. 11.00 Uhr, Mi 22. Feb. 18.30 Uhr und So 26. Feb. 13.30 Uhr
Sa 10. und Sa 24. März jeweils 15.00 Uhr.
Kinok, Cinema in der Lokremise | Grünbergstrasse 7 I 9000 St.Gallen | Eintritt Fr.15 | Mitglieder Architektur Forum Ostschweiz Fr.10 | www.kinok.ch I
Veranstaltungssponsoren: Domus, Fluora, Walter Knoll


Kunst im Forum
Harlis Hadjidj-Schweizer
Bilder von 2010 bis 2012
Ausstellung vom 24. Februar bis 18. März
Vernissage: Do 23. Februar, 18.30 Uhr im Forum

Öffnungszeiten: Di – So 14.00 –17.00 Uhr, Eintritt gratis
Am Mo 5. März werden die Künstlerin Harlis Hadjidj-Schweizer und die Kunsthistorikerin Kristin Schmidt in die Ausstellung einführen.
Um städtischen Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit zu geben, ihr Werk einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen, veranstaltet die Stadt St.Gallen regelmässig Ausstellungen. Neu finden diese Ausstellungen in den Räumlichkeiten des Architektur Forums Ostschweiz im Lagerhaus statt.

einfach:
Raum, Licht, Struktur. 7 Konzepte
Mo 5. März, im Anschluss zu Kunst im Forum
Pia Durisch + Aldo Nolli Architetti, Massagno
Architektur Leben
Anhand von 7 Projekten zeigen Pia Durisch und Aldo Nolli einen Einblick in ihr Architekturschaffen. Über ihre Architektur Nachdenken bedeutet nachdenken über ihr Leben. Seit 1986 steht ihre gemeinsame Arbeit im Zeichen dieser dialektischen Auseinandersetzung, die es ihnen ermöglicht, was sie zusammen entwerfen und aus- führen besser zu vertiefen. Unterschiedliche Gedanken fügen sich komplementär zusammen und fördern die Ausgewogenheit des Entwurfs. In der Auseinandersetzung mit einem Entwurf entstehen im Dialog unterschiedliche Gedanken, die aufeinander einwirken und Bilder generieren. In all ihren Gedanken über Architektur findet sich die Zentralität des Ortes im Bezug auf die Aufgabe. Als Ort verstehen sie je nach dem die Landschaft, die Stadt, ein Haus, ein Raum, eine Fläche: den Kontext in dem sie eingreifen. Es geht darum, das Wesen des Ortes zu erkennen und ein neues Gleichgewicht zu schaffen, indem man eine Idee auf das Wesentliche reduziert. Es entsteht eine neue Wirklichkeit, die in sich selbst zu ruhen scheint, eine Selbstverständlichkeit die wiederum den Anschluss an die kollektive Erinnerung bildet.


Architektur im Film
INFINITE SPACE: The Architecture of John Lautner
Einführung durch Hugo Dworzak, Architekt, Lustenau
Di 13. März, 20.00 Uhr im Kinok
John Lautner (1911-1994) war wohl einer der bedeutendsten zeitgenössischen Architekten Amerikas: Seine Werke sind künstlerische Unikate und das besondere Gebäudedesign lebt von der Innenperspektive, die den Raum unendlich wirken lässt. Immer wieder dienten seine Häuser auch als Kulissen bekannter Filme, etwa das "Googie"-Haus in Tarantinos "Pulp Fiction" oder die "Schaffer Residence" in "A Single Man".
Anlässlich des 100. Geburtstags des Künstlers führt die Dokumentation in einer Retrospektive durch sein Leben und Werk.
INFINITE SPACE – The Architecture of John Lautner ist das Porträt eines visionären Architekten. Der Film führt durch die Karriere Lautners, arbeitet die wichtigsten Prinzipien seines Werks heraus, lässt ihn selbst (mithilfe von Audio-archiv-material) seine Arbeiten kommentieren und befragt wichtige Weggefährten des Architekten: seine Familie, seine Mitarbeiter und ehemalige Bauherren. Die heutigen Hausbesitzer liessen Murray Grigor und seinen Kameramann Hamed Shams den Zauber und die unvergängliche Schönheit von John Lautners unendlichen Räumen einfangen.
Regie: Murray Grigor / US/UK 2009 / E 91'
Weitere Vorführungen: Mi 21. März 18.30 Uhr, So 25. März 11.00 Uhr, Sa 31. März 16.00 Uhr, Mi 4. April 18.00 Uhr
Kinok, Cinema in der Lokremise | Grünbergstrasse 7 I 9000 St.Gallen | Eintritt Fr.15 | Mitglieder Architektur Forum Ostschweiz Fr.10 | www.kinok.ch I
Veranstaltungssponsoren: Domus, Fluora, Walter Knoll

einfach:
Mo 2. April, 19.30 Uhr im Forum
Learning from Vernacular
Vortrag von Pierre Frey, Kunsthistoriker, Lausanne
Etwa 30 Jahre lang (1962 –1992) setzen sich die Studenten des ersten Semesters der Architekturabteilung der EPUL-EPFL, unter der Leitung von Professor Frédéric Aubry, mit der Einwirkung des Bio-Klimas auf die Architektur Vernacular auseinander. Entwerfen Gebäude, zeichnen ausführliche, detaillierte Pläne und bauen realitätsnahe Modelle im Massstab 1:20. Dieses interdisziplinäre Arbeiten verschafft den Architekturstudenten eine empirische, umfangreiche Annäherung an die regionale, kulturell bedingte Bausprache – Experimentelle Baustelle in Miniatur. Solche Transformationen von Architekturelementen funktionieren durchaus, um konstruktive Probleme in einer realistischen Art und Weise aufzuzeigen. Es entstehen mehr als 700 Modelle, die im Archiv des ACM/EPFL lagern.
Durch die didaktische Auseinandersetzung über die Architektur Vernacular ist eine wichtige Kollektion in der EPFL entstanden und – übrig geblieben. Über das dokumentarische Interesse dieser immensen und einzigartigen Sammlung hinaus und weit weg aller nostalgischen Versuchung, zieht Professor Pierre Frey, Autor der Studie «Learning from Vernacular», Parallelen und fragt, welche Bedeutung mehr als 50 Jahre später die Ausstellung von Bernard Rudofski 1964 im MOMA mit dem Thema «Architecture without Architects» haben könnte. Dazu hat er verschiedene historische und theoretische Spuren verfolgt, die ihn zu Adolf Loos, Leberecht Migge und Otto Bauer, den 20er Jahren in Wien und nach Kalifornien zu Ivan Illich führten. Er nimmt Bezug auf die Arbeiten von Carin Smuts (Südafrika), Bijoy Jain (Mumbai), Simon Vélez (Kolumbien) oder Patrick Bouchain (Frankreich), auf die seine Aufmerksamkeit und seine Interesse gerichtet sind.



HV
Fr 27. April, 19.30 Uhr im Forum
Hauptversammlung
Traktanden
1. Begrüssung I 2. Protokoll der HV 2011 I 3. Jahresbericht I 4. Jahresrechnung I
5. Budget und Mitgliederbeiträge 2012 I 6. Revisorenbericht I
7. Wahl des Vorstandes I 8. Wahl des Präsidenten I 9. Allgemeine Umfrage
Forums-Fest
Anschliessend an die HV um ca. 20 Uhr. Zum Forums-Fest sind alle Mitglieder mit Begleitung herzlich eingeladen.
Essen
Getreu dem Jahresthema «einfach gut» verwöhnt uns das Team von "pfannen, stihl & späne".
Geschick
Zeigen Sie an diesem Abend Ihr Können mit Bauwerk-Parkett. Designermöbel und anderes mehr sind zu gewinnen. z.B. Sessel 369
Das Architektur Forum Ostschweiz begrüsst seinen neuen Hauptsponsor Bauwerk Parkett.
Veranstaltungssponsoren:
Bauwerk, Delinat, Domus, Walter Knoll

einfach:
Mo 7. Mai, 19.30 Uhr im Forum
Ein Vokabular für die Landschaft
Vortrag von Anette Freytag, Dozentin für Landschaftsarchitektur, Zürich
Als Partner von Architekten und Stadtplanern wie auch als Hochschullehrer hat Dieter Kienast eine ganze Generation von Landschaftsarchitekten geprägt. Die von ihm gestalteten Freiräume haben den internationalen Boom der Schweizer Architektur ebenso beflügelt wie die Bauwerke von Herzog & de Meuron, Diener & Diener oder Gigon / Guyer.
Kienast war fasziniert von den Kontrastwirkungen zwischen den vom Menschen gesetzten Formen und der sich diesen Formen widersetzenden Natur. Über zwanzig Jahre lang entwickelte er immer neue Lösungen für Freiräume, die den Menschen helfen sollten, ihren Alltag zu bewältigen. Dabei wurde die ästhetische Erfahrung zunehmend zum wichtigsten Aspekt der Alltagsbewältigung. Auf der Suche nach Erfahrungsmöglichkeiten entwickelte Kienast ein Vokabular für die Landschaft, an dem sich heute die topologische und phänomenologische Dimension der Postmoderne ablesen lässt. In der Reduktion von Formen und Materialien und im feinen Detail fand Kienast seine Meisterschaft.
Anette Freytag hat seinem Werk eine kritische Monographie gewidmet (Zürich / Amsterdam, Verlag gta / Architectura & Natura, 2013), die zugleich eine wegweisende Epoche der Landschaftsarchitektur vor dem Hintergrund gesellschaftspolitischer Umbrüche beleuchtet. Im Vortrag gibt sie Einblick in ihre Forschungsergebnisse.

vor Ort :
Mo 21. Mai, 16.00 Uhr beim Haupteingang
Das neue Bundesverwaltungsgericht in St.Gallen
Neubau Bundesverwaltungsgericht, Kreuzackerstrasse 12.
Führung durch den Bau mit Verantwortlichen der Bauherrschaft und der Planer.
Begrüssung durch Herrn Markus Metz, Präsident des Bundesverwaltungsgerichts.
Einführung durch Herrn Regierungsrat Willi Haag, Vorsteher des Baudepartementes des Kantons St.Gallen, «Politische und wirtschaftliche Bedeutung des Bundesverwaltungsgerichtes für die Ostschweiz».

Das neue Bundesverwaltungsgericht entwickelt seine Themen direkt aus den Gegebenheiten des Ortes und des Programms heraus. Seine zweiteilige Gliederung verortet den 13-geschossigen Bau am Fuss des Rosenbergs: Ein langgezogener Sockelbau bettet den Baukörper in den Hang ein und formt zusammen mit der historischen Villa Nef einen öffentlichen Park. Darüber strahlt ein filigraner Turmbau allseitig auf die weitere Umgebung der Stadt aus. Sein Ausdruck ist Abbild der inneren Organisation: Über dem Sockel, der das Generalsekretariat fasst, werden die fünf Abteilungen (Pools) als zweigeschossige Einheiten in die Höhe gestapelt. Die Doppelgeschossigkeit des tragenden Stützenkranzes in Sichtbeton verleiht dem Volumen eine gebrochene Massstäblichkeit. Durch seinen auf die inneren Verhältnisse verweisenden Ausdruck und die nach aussen gekehrte Tragstruktur soll die neue Institution eine zeitgemässe Würde erhalten. Im Innern ist der Bau geprägt durch seine hierarchische Raumordnung und raumweise differenzierte Lichtsituationen. Hohe Hallenräume – etwa die dreigeschossige Eingangshalle oder die zweigeschossigen Poolhallen im Turm – bilden die kommunikativen Zentren der Institution. Auch im Flügelbau formen Gerichtssäle, Sitzungs- zimmer und Lichtkammern eine Struktur aus ein- und zweigeschossigen Raumeinheiten. Die repräsentativen Räume werden mit ornamentalen Terrazzo-Belägen und schimmernden Stucco-Ausfachungen ausgeschlagen; geölte Holzverkleidungen bilden massstäbliche Horizonte und fassen den Raum.
Staufer & Hasler Architekten
Veranstaltungssponsoren: IGP

Kunst im Forum
Martina Weber
Video Dia Fotografie
Ausstellung vom 11. Mai bis 3. Juni 2012
Vernissage: Do. 10. Mai, 18.30 Uhr im Forum
Öffnungszeiten: Di – So 14.00 – 17.00 Uhr, Eintritt gratis
Einführung durch Marina Schütz, Kunsthistorikerin

Die Künstlerin Martina Weber ist am 13. und 20 Mai anwesend.
"Martina Weber schichtet Bilder über Bilder. Sie projiziert Dias an die Wand, überlagert die Projektion mit dem Testbild eines Beamers oder filmt die Situation live, um simultan den Film an die Wand zu werfen. Gut möglich, dass sie nun die überlagerten Projektionsebenen fotografiert und dieses Foto zum Ausgangspunkt einer neuen Arbeit macht, in der es wieder und wieder mit neuen Bildquellen überlagert wird." Alan Twitchell

einfach:
Mo 4. Juni, 19.30 Uhr im Forum
Silvia Bächli, Künstlerin, Basel
Papier, Farbe, Pinsel, Tisch, Stuhl – ein Raum
Die alltägliche Wahrnehmung bildet den Ausgangspunkt in Silvia Bächli’s künstlerischem Prozess, in dessen Verlauf sie sich die Dinge gleichsam aneignet, um ihnen zugleich autonome zeichnerische Form zu verleihen. Zeichnen ist Raum schaffen, mit den und gegen die Ränder des Papiers arbeiten.
Die umfassende Ausstellung im Kunstmuseum St.Gallen 2012 «far apart – close together» zeigte eine Auslegeordnung installativer Momente ihres Schaffens. Dabei offenbart sich das Werk nicht als reine Zeichnungsarbeit, sondern vielmehr als sorgfältige Raumgriffe und eigentliche Schule des Sehens.
«Die Bedeutung ihrer Zeichnungen liegt in deren beinahe magischen Einfachheit und Verletzlichkeit, die unter Verzicht auf erzählerische oder symbolhaltige Elemente existentielle menschliche Erfahrungen sichtbar werden lassen. Die Zeichnungen balancieren zwischen der Reduktion ihrer sinnlich wahrnehmbaren Gestalt und ihrer hohen emotionalen Intensität in der Welt innerer, intuitiver Vorstellungskraft.»
Markus Stegmann
www.silviabaechli.ch

LandschaftsarchitekTOUR
Künstliche Landschaften
Sa 16. Juni, 8.30 bis 18.00 Uhr
Dieses Jahr stehen die unterschiedlichen Facetten künstlich erstellter Landschaften und deren Nutzung im Mittelpunkt der Tour. Oftmals erkennen wir nicht mehr was ursprüngliche Landschaft ist und wo nur der Schein einer perfekt inszenierten Kunst-Landschaft trügt. Oder liegt darin die hohe Kunst, die Landschaft nach den heute geltenden Vorstellungen von ‚Natur‘ zu formen?
Die Tour zeigt verschiedene Massstäbe von Eingriffen: Kleinere Interventionen, die den Stausee nicht nur zum Erholungsort sondern auch zum wertvollen Biotop machen, oder die Auffüllung eines ganzen Tals, um die Spuren unserer heutigen Zivilisation unter einer neuen Landschaft zu vergraben.
Im Sinne des Jahresthemas des Architektur Forums Ostschweiz, einfach Landschaft, einfach mal anders.
8.30 Uhr Besammlung Architektur Forum Ostschweiz Davidstrasse 40, St. Gallen
Wildpark Peter & Paul, St. Gallen – Künstliche Felsenlandschaften
Gübsensee
, St.Gallen–Bedeutung als Naherholungsraum, Wasserbewirtschaftung, ökologische Aufwertung
Kiesgrube Holcim AG, Kirchberg SG – Kiesabbau, Landschaftsbild, Renaturierung Mittagessen Region Kirchberg/Wil
Golfpark Waldkirch – Sport und Landschaftserlebnis, ökologische Hotspots
Deponie Tüfentobel, St. Gallen – Standortwahl, Endgestaltung und Rekultivierung
18.00 Uhr Ankunft St. Gallen, Architektur Forum Ostschweiz, (ungefähre Zeitangabe)
Beteiligte Planer: Peter Weber, Landschaftsarchitekt St.Gallen | Lüthi Landschaftsarchitekten, Wittenbach | Ursula Weber- Böhni, Landschaftsarchitektin, Gossau | Paul Rutishauser Landschaftsarchitektur, Arbon
Anmeldung: mit allen Angaben bis Mi 13. Juni an landschaftsarchitektour@a-f-o.ch
oder per Fax an 071 245 87 83

Name / Vorname Adresse / E-Mail / Telefon
Mittagessen ja / nein (Kosten zu Lasten der Teilnehmer)
Anzahl Mitglieder / Nichtmitglieder
Infos: stalder landschaften bsla sia / Philipp Stalder Landschafsarchitekt MLA / 9000 St. Gallen / Telefon 071 245 87 82
Mitglieder BSLA und Architektur Forum Ostschweiz Beitrag Reisekosten Fr. 40.– / Nichtmitglieder Fr. 60.–.
Eine Veranstaltung des Bundes Schweizer Landschaftsarchitekten und Landschaftsarchitektinnen BSLA und des Architektur Forums Ostschweiz


Gast im Architektur Forum Ostschweiz
Die Sprache der Bilder
Mi 20. Juni, 19.30 Uhr im Forum
Vortrag von Reinhard Fasching, SFH Images, Bregenz
Jedes Bild, das in einem Unternehmen eingesetzt wird, entfaltet seine Wirkung. Oft passiert dies ungeplant und die gewünschte Wirkung wird nicht erzielt. Je klarer jedoch die Bildsprache eines Unternehmens ist und je umfassender sie eingesetzt wird, desto öfter erhält der Interessent die gleiche emotionale Botschaft im Kontext mit der Marke. Der Bregenzer Werbefotograf Reinhard Fasching stellt seine Vorgehensweise für den Aufbau einer klaren, einheitlichen und konsequenten Bildwelt für Unternehmen vor.
www.sfh.at
Eine Veranstaltung von Alumni HFKG und dem Architektur Forum Ostschweiz
einfach:
Mo 2. Juli, 19.30 Uhr im Forum

Hubert Riess, Architekt, A-Graz
Wohnmillieu
Meine Praxis als Architekt hat mir gar keine andere Wahl gelassen, als nach «einfachen» Lösungen zu suchen. Der soziale Wohnungsbau, mit seinen äusserst knappen Budgets in Österreich, dominiert meine Arbeit als Architekt und bildet den unabdingbaren Rahmen für meine Lösungsansätze.
In den frühen Projekten habe ich versucht, den Kostendruck durch die Konstellation der Zwischenräume aufzufangen und vorgefundene, mir wichtig erscheinende Elemente der Situation zu integrieren.
Seit 20 Jahren steht die Arbeit an mehrgeschossigen Bauten mit Holz im Vordergrund. Die computerisierte Produktion, die Vorfertigung, die Elementierung haben die Konzeptionen wesentlich mitbestimmt und die Qualität der Resultate ganz entschieden auf die Detaillösungen verwiesen.
Die politisch und gesellschaftlich forcierten Ziele des ökologischen Bauens und des Klimaschutzes – unter dem Stichwort der Nachhaltigkeit in europaweiten Normen gefasst – stellen Bedingungen an das Bauen, die im Rahmen der geltenden Kostensätze einzulösen sind. Die Reaktion darauf ist einerseits das Bauen mit Holz und den Vorfertigungsgrad in Form von Massivholzmodulen stärker zu industrialisieren und andererseits Gebäudestrukturen zu entwickeln, welche die geforderten energetischen Ziele nicht durch noch dickere Dämmschichten oder apparative haustechnische Aufrüstung, sondern durch kompakte und einfache Gebäudestrukturen einlösen.
Hubert Riess


Das Architektur Forum Ostschweiz im Kraftwerk Kubel
Mo 20. August, 19.00 Uhr im Kraftwerk Kubel
Raum und Konstruktion
Vortrag von Aita Flury, Architektin, Zürich
Jeder Mensch hat ein Raumgefühl und eine Raumempfindung. Diese wurzeln in der menschlichen Physiognomie und beruhen auf elementaren Wahrnehmungsempfindungen, die grundsätzlichste, menschliche Bedingungen und Erfahrungen betreffen. Über unsere Sinne erfahren wir Raum in Form von architektonischen Ausdrucksqualitäten, die Wahrnehmung des Raumes ist das Grundmoment von Architektur – architektonischer Raum ist Erscheinungsraum. Je höher das Bewusstsein für die Empfindungs-Konsequenzen einer Gestaltung ist, desto gezielter kann eine bestimmte Raumwirkung hergestellt werden. Dazu sollen Technologie und Technik möglichst geschickt genutzt werden – Konstruktives Wissen und Geschick sind die Basis, die Grammatik, welche es zu beherrschen gilt. Der Dialog mit räumlich sensiblen und strukturell versierten Ingenieurinnen und Ingenieuren kann diese Kompetenzen massgeblich steigern.
Aita Flury
Eintritt gratis
Die Veranstaltung findet im Kraftwerk Kubel an der Wägenwaldstrasse 25 in St.Gallen statt. www.kubel.ch
Anreise: Mit ÖV ab Hauptbahnhof mit dem st.gallerbus Linie 1, Haltestelle Stocken; SBB, Bahnhof St.Gallen-Bruggen. Es stehen keine Parkplätze zur Verfügung.

Tag des Denkmals
Mo 27. August, 19.30 Uhr im Forum
Stein und Beton
Vortrag von Tobias Hotz, Restaurator, Weinfelden

Beton ist im Vergleich zu Holz und Naturstein ein sehr junges Baumaterial, welches seit etwas mehr als 100 Jahren verwendet wird. Rein konstruktiv eingesetzt oder als sichtbares Gestaltungselement wird er in verschiedenen Ausführungen für Kunstbauten, Betongebäude oder zur Erstellung von Kunstwerken verwendet. Betonwerke sind heute ihres Alters wegen leider oft noch nicht als geschützte Kulturdenkmäler erkannt, werden jedoch immer zahlreicher unter Schutz gestellt. Die Notwendigkeit eines sorgsamen, erhaltenden und angemessenen Umgangs mit diesen Objekten wird erst durch das Erkennen des Denkmalwertes, des Unikats und der Repräsentation in seiner Entstehungszeit verstanden.
Beton altert, oft nicht ohne Schäden wie Schmutzablagerungen, Korrosion, freigelegte Armierungen, Abplatzungen und anderes mehr. Die Anforderungen an die Restaurierung der «anorganischen Architekturoberflächen», im Speziellen des Betons sind anspruchs- voll wie auch abwechslungsreich, da der ausführende Restaurator auf unterschiedliche materialtechnologische Besonderheiten eingehen muss. Wie «schöne» soll, respektive darf ein gealtertes Kunst- oder Bauwerk nach seiner Restaurierung aussehen? Wo kippt das optische «face-lifting» über in «lifting to fake»? Eine interessante Gratwanderung.
8./9.September, Europäische Tage des Denkmals
www.hereinspaziert.ch

Veranstaltungssponsor: Keim - Die Mineralfarbe

einfach
Mo 3. September, im Anschluss zu Kunst im Forum
Unterstrichene Leere
Vortrag von Ursula Wilms, Architektin, Berlin (D)

Wie sollte man Neues an dem Ort gestalten, wo 1933 bis 1945 mitten im Zentrum von Berlin der NS-Terror geplant, verwaltet und ausgeübt wurde? Wie könnte die Architektur dem vorgesehenen Zweck am besten dienen, die NS-Geschichte, die mit dem Ort verbunden ist, weiter zu erforschen, sie weiter zu dokumentieren und weiter einer breiten Schicht von Besuchern zugänglich zu machen, damit sie nicht – erneut – verdrängt oder gar vergessen wird?
Welcher Ausdruck der Architektur, welche Atmosphäre wäre angemessen für einen Informations- und Lernort, der hier entstehen sollte? Diese Fragen haben wir mit einer Gestaltung des Neubaus, des Geländes und der Dauerausstellungen beantwortet, die von Offenheit, Bewegungsfreiheit, Übersichtlichkeit, Transparenz, Klarheit, Reduziertheit und Zurückhaltung geprägt ist, stadträumlich jedoch durch die unterstrichene Leere durchaus irritieren und auffallen will.
Ursula Wilms, Architektin BDA

Kunst im Forum
Com&Com
Holzweg
Mo 3. September, 19.30 Uhr im Forum
Einführung in die Ausstellung durch Marcus Gossolt, Com&Com und Monika Jagfeld, Kunsthistorikerin
Ausstellung vom 31. August bis 23. September
Vernissage: Do 30. August, 18.30 Uhr im Forum
Einführende Worte von Simon Grand
Öffnungszeiten: Di – So 14.00 – 17.00 Uhr
Die Ausstellung im Lagerhaus dokumentiert mit ausgewählten Werkstücken der letzten drei Jahre den postironischen «Holzweg» des St.Galler Künstlerduos Com&Com (Marcus Gossolt und Johannes M. Hedinger) hin zu deren aktuellem Projekt «Bloch».
Bekannt wurde das 1997 gegründete Künstlerduo Com&Com mit strategischen Medien- und Kommunikationsprojekten wie «C-Files: Tell Saga» (1999 – 2001) oder «Mocmoc» (2003 – 07), die mit Aufmerksamkeits- und Provokationstechniken operierten. Seit die Künstler 2009 jedoch das Zeitalter der Postironie ausgerufen haben, hat sich ihre Arbeit radikal verändert und sie befinden sich auf einem kreativen «Holzweg» ins Ungewisse.

Museumsnacht
Sa 8. September, 18.00 - 01.00 Uhr im Forum
Bewährtes und Unentdecktes
Com&Com: HOLZWEG
Das 1997 gegründete St.Galler Künstlerduo Com&Com (Marcus Gossolt und Johannes M. Hedinger) wurde einst bekannt mit strategischen Medien- und Kommunikationsprojekten wie «C-Files: Tell Saga» (1999–2001) oder «Mocmoc» (2003–07). Seit sie jedoch 2009 das Zeitalter der Postironie ausriefen, befinden sie sich auf einem kreativen «Holzweg» ins Ungewisse.
Holzwege sind scheinbar zufällige, von Holzfällern und Jägern geschaffene Wege im Wald, die oft unvermittelt abbrechen oder sich im Dickicht verlieren. Der Titel der Ausstellung verweist zudem auf eine Sammlung von Schriften Martin Heideggers, die uns lehren, die gewohnten Wege zu verlassen und uns auf Holzwege zu begeben, wenn wir in den Wald des Seins eindringen möchten. Das «postironische Manifest» markierte eine solche Kehrtwende im Werk von Com&Com. So entdeckten die Künstler (wieder) das originäre Werk und begannen von Hand arbeiten: Zu malen, zeichnen oder schnitzen. Vermehrt wird auch der direkte Kontakt zum Publikum gesucht (Performances, Talks, Workshops, Spiel und Vermittlung). Mit «Bloch» lancierte Com&Com 2011 ein prozessorientiertes, Völker und Kulturen verbindendes Austauschprojekt, bei dem
ein Appenzeller Baumstamm als Bühne für künstlerische wie theoretische Produktionen um die Welt reist. Dabei entstehen neue Geschichten und Werke, deren Ausgang offen und ein Experiment sind.
Die Ausstellung dokumentiert mit ausgewählten Werkstücken der letzten drei Jahren den postironischen «Holzweg» von Com&Com.
20.00 bis 23.00 Aktion
Im Rahmen der Museumsnacht lädt Com&Com zusammen mit dem Atelier für Sonder­ aufgaben (Frank und Patrik Riklin) zum geselligen Jass­Abend und Kafi Schnaps ein. Fordern Sie uns heraus und spielen Sie mit.

Europäische Tage des Denkmals
Sa 8. / So 9. September
Die 19. Ausgabe der Europäischen Tage des Denkmals ist den Werkstoffen «Stein und Beton» gewidmet.
Zivilisation ist auf Stein gebaut. Dieses harte, witterungsbeständige Naturmaterial dient als Rohstoff für Mauern und Fundamente. Zunächst wurde Stein oft zusammen mit betonähnlichen Mörtelgemischen verwendet, um seine Qualitäten noch wirksamer zu nutzen. Im 19. Jahrhundert dann wurde das Erzeugnis des Steinbruchs als fundamentaler Bestandteil jeglichen Mauerwerks weitgehend durch neue und schnellhärtende Betongemische abgelöst. Heute stehen moderne Betonbauten neben alten Steingemäuern und gehen oft spannungsvolle Symbiosen ein, denn eines haben beide Baustoffe gemeinsam: Sie überdauern die Zeit – und werden damit zum Träger vergangener Kultur.
Programm: www.hereinspaziert.ch

Veranstaltungssponsor: Keim - Die Mineralfarbe
vor Ort
Neu- und Umbau Verwaltungszentrum Oberer Graben, St. Gallen
Mo 17. September, 17.00 Uhr, Oberer Graben 32
Führung mit den Architekten Lorenz Zumstein, Marco Glockner (Jessen + Vollenweider Architekten, Basel) und Ferdinand Hohns (Architekt, Projektmanager Bau des kantonalen Hochbauamtes)
Das neue Verwaltungszentrum in der Innenstadt von St.Gallen interpretiert die städtebauliche Situation auf mehrdeutige Weise. Einerseits wird der Blockrand am Oberen Graben geschlossen, andererseits entwickelt das neue Ensemble gerade auf den räumlichen Zwängen des Kontextes bewusst eine eigenständige Geometrie und Körperlichkeit, die seine Autonomie und Bedeutung als öffentliches Gebäude im Stadtraum angemessen zum Ausdruck bringt. Die beiden bestehenden Gebäude werden mit den zwei Ergänzungsbauten zu einem zusammenhängenden Gebäudekomplex verbunden. Die neuen Gebäudefronten nehmen den Fassadenrhythmus der Strassenbebauung auf. Ihre Materialisierung in bearbeitetem Sichtbeton entwickelt sich aus den steinernen Fassaden der historischen Bauten. Die Ausbildung der Öffnungen als Kastenfenster mit Metallprofilen lässt optimale Bedingungen für die Büroräume zu. Im Inneren strukturieren sowohl das historische Betonskelett wie auch die neuen Betonstützen die Schalterhalle und Korridore.
Veranstaltung AUSGEBUCHT!
Anmeldung: Mit vollständigen Angaben bis 7. September per Mail
an
oberergraben@a-f-o.ch
Teilnehmerzahl begrenzt – Anmeldung erforderlich Anmeldungen werden nach der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.
ArchitekTour
Porto
Mi 19. - So 23. September
Die Stadt Porto blickt auf eine 2000 Jahre alte Geschichte zurück. Der berühmteste Sohn der Stadt war Heinrich der Seefahrer, der hier im 14. Jahrhundert die portugiesische Seemacht begründete. Die goldene Seefahrerzeit, in der die berühmten Karavellen die Weltmeere eroberten, brachte Porto Wohlstand und Ansehen.
Offiziell spielt die Stadt heute meist nur «die zweite Geige» hinter Lissabon, doch spätestens seit 2001, als Porto Europäische Kulturhauptstadt war, wächst die Bedeutung der lebendigen Hafen- und Handelsmetropole rasant. Sie liegt am rechten, steil ansteigenden Ufer des Douro, während ihre verwaltungstechnisch unahängige Schwesterstadt Vila Nova de Gaia, mit der sie über fünf Brücken verbunden ist, auf der anderen Seite des Flusses liegt. Enge, gewundene Gassen mit architektonisch wertvollen Häuserensembles, Fassaden mit schmiedeeisernen Balkonen geschmückt, bilden die terrassenartige Struktur der Altstadt, die 1996 zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt wurde. Man sagt von Porto sie sei die Stadt, in der man arbeitet, während man in Braga betet, in Coimbra studiert und in Lissabon das Geld ausgibt.
Barocke Kirchen, Art-Deco-Paläste, kühne Hotel- und Museumsarchitekturen – alles fügt sich in Porto bestens zusammen. Wenn es um moderne Architektur geht, hat die Portweinmetropole ebenfalls einiges zu bieten. In den vergangenen Jahren sind zukunftsweisende Bauten wie die Fundação Serralves mit dem Museum für zeitgenössische Kunst des portugiesischen Stararchitekten Álvaro Siza Vieira, oder das Casa da Música, ein Konzertgebäude des international renommierten niederländischen Baumeisters Rem Koolhaas, entstanden.
Tradition und Moderne bilden in Porto eine charmante Symbiose. Das angenehme Klima lädt ein, Architektur als Spiel mit Licht und Farben, als Dialog zwischen Vergangenheit und Moderne zu erleben.

einfach
Mo 1. Oktober 2012, 19.30 Uhr im Forum
«wenig ist viel»
Vortrag von Samuel Rutishauser, Denkmalpfleger, Rüfenacht
In einer ländlichen, von Seen und Hügeln geprägten Landschaft steht wenige Kilometer südwestlich von Thun die Kirche von Amsoldingen, eines der ältesten Bauwerke des Kantons Bern. Sie gehört zu den «Thunerseekirchen», einer Gruppe romanischer Sakral- bauten, die seit Jahrhunderten die Besucher faszinieren. Die Gegend des Berner Oberlandes scheint im 7. und 8. Jahrhundert christianisiert worden zu sein. Um die Wende vom ersten zum zweiten Jahrtausend setzt dann eine Erneuerungswelle ein, indem die erste Generation von Sakralbauten ersetzt und vergrössert wieder aufgebaut wurden.
Im Zentrum der zweiten, frühromanischen Gruppe von Sakralbauten steht seit jeher die ehemalige Stiftskirche von Amsoldingen, die grösste und bedeutendste der «Thunerseekirchen». Sie besticht durch eine einfache, harmonische aber prägnante Architektur. Vor allem die klare Raumordnung und die kargen stilistischen Elemente scheinen die Besucher immer wieder in den Bann zu ziehen. Bei einer vertieften Betrachtung zeichnet sich das archaisch anmutende Bauwerk jedoch durch wenige, aber gezielt eingesetzte tektonische, funktionale und stilistische Mittel aus. Zudem bringt die ehemalige Stiftskirche von Amsoldingen in ihrer architektonischen Gestaltung der Ostpartie grundlegendes christliches Gedankengut zum Ausdruck, das aus heutiger Sicht nicht einfach zu entschlüsseln ist.

Das Architektur Forum Ostschweiz im Kraftwerk Kubel
Mo 15. Oktober 2012, 19.00 Uhr im Kraftwerk Kubel
Gepflegte Ingenieurbauten und Denkmalpflege

Gespräch mit Fredi Altherr, Leiter Denkmalpflege AR, Jürg Conzett, Ingenieur in Chur und Daniel Sonderer, Brückeningenieur Tiefbauamt AR
Hundert Jahre Verkehr, Wind und Wetter haben an der Gmündertobelbrücke ihre Spuren hinterlassen; die filigranen Stützen über dem Bogen waren abgeplatzt und die Fahrbahn musste saniert werden. Wäre die Brücke lediglich ein profaner Zweckbau, müsste sie einem Neubau weichen.
Stattdessen haben sich Tiefbauamt und Denkmalpflege des Kantons für den Zeitzeugen der Industrialisierung eingesetzt. Im Gespräch ergründen Fredi Altherr, Jürg Conzett und Daniel Sonderer, weshalb die Gmündertobelbrücke weiteren Generationen erhalten bleiben soll.
Eintritt gratis
Die Veranstaltung findet im Kraftwerk Kubel an der Wägenwaldstrasse 25 in St. Gallen statt. www.kubel.ch
Anreise: Mit ÖV ab Hauptbahnhof mit dem st.gallerbus Linie 1, Haltestelle Stocken; SBB, Bahnhof St. Gallen-Bruggen. Es stehen keine Parkplätze zur Verfügung.

vor Ort
Sa 3. November in Langenthal
Design erleben, wo Design entsteht
Die Firma Bauwerk Parkett lädt die Mitglieder des Architektur Forums Ostschweiz ein, den Designers’ Saturday in Langenthal zu erleben.
Der Designers’ Saturday ist seit 13 Jahren die wichtigste Schweizer Bühne für Designexperimente und hochprofessionelle Inszenierungen bekannter Marken. In stimmungsvollen Produktionshallen präsentieren ausgesuchte Firmen ihre neuesten Designkreationen. Bauwerk Parkett stellt die Installation vor, die mit dem bekannten Architekten- und Designerteam Studio Hannes Wettstein, Zürich, entwickelt wurde.

Programm
Abfahrt: 07.00 Uhr auf dem Parkplatz der Bauwerk Parkett in St. Margrethen (genügend Parkplätze) oder um 07.30 Uhr beim Architektur Forum Ostschweiz, Davidstrasse 40 in St. Gallen. Bitte geben Sie bei der Anmeldung unbedingt an, wo Sie zusteigen. Der Bus fährt pünktlich! Rückfahrt 18.00 Uhr ab Langenthal.
Informationen zum Designer’s Saturday
Der Designers’ Saturday findet an sechs unterschiedlichen Standorten in und um Langenthal statt, die mit einem effizienten Shuttlebusservice vernetzt sind. Sechs Standorte mit ihrem eigenen Programm und einem unverwechselbaren Charakter – Werkplätze, die innovativen Geist, Herstellungsalltag und dieses Etwas, das den Mehrwert von gutem Design ausmacht, verkörpern. Kostenlose Shuttlebusse und ausgeschilderte Fusswege verbinden den Bahnhof SBB mit den offiziellen Parkplätzen und den Ausstellungsstandorten.
An allen Ausstellungsstandorten gibt es Speis und Trank, inbegriffen im Ticketpreis.

www.designerssaturday.ch

Teilnehmerzahl begrenzt – Anmeldung erforderlich
Anmeldung mit vollständiger Adresse, Personenzahl, Telefonnummer, Zusteigeort und E-Mail-Adresse bis zum 27. Oktober 2012 unter
bauwerk@a-f-o.ch

Der Besuch des Designers’ Saturday ist für Mitglieder kostenlos. Nichtmitglieder bezahlen Fr.100.–, Fahrt und Ticket.
einfach:
Mo 5. November, 19.30 Uhr im Forum
Tendenz im Brückenbau
Vortrag von Christian Menn, Ingenieur, Chur

Brücken sind frei stehende, der Witterung ausgesetzte Bauwerke. Sie befinden sich meistens an markanten Standorten und bestehen zu ca. 90% aus unverkleideter Tragkonstruktion. Abgesehen von Türmen und Hallen unterscheiden sie sich deshalb ganz wesentlich von üblichen Hochbauten.
Es gibt im Brückenbau fünf allgemein gültige Zielsetzungen: Drei normierte technische Ziele, die Gewährleistung der Tragsicherheit, Dauerhaftigkeit und Gebrauchstauglichkeit und die nicht normierbaren Ziele Wirtschaftlichkeit und Ästhetik. Die normierten Ziele beruhen auf Berechnung und Konstruktion und erfordern im Gegensatz zu den nicht normierten Zielen weder Kreativität noch Phantasie. Für den Entwurf einer Brücke sind letztere jedoch entscheidend.
In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden von immer mehr Ingenieuren unzählige, zum Teil ziemlich banale Balkenbrücken gebaut. Der Brückenbau verlor viel von seinem früheren Glanz; man wünschte sich beim Brückenentwurf mehr Kreativität. Politiker und Tiefbauämter verlangten deshalb die Mitwirkung von Architekten, was viele Ingenieure durchaus begrüssten, weil die sich auf ausufernde Vorschriften konzentrieren mussten.
Architekten und Brückeningenieure haben allerdings eine unterschiedliche Auffassung von Ästhetik im Brückenbau. Ingenieure verstehen darunter die Visualisierung der technischen Effizienz, Architekten eine künstlerische, nicht unbedingt schöne Gestaltung. Ein paar Beispiele zeigen den Unterschied zwischen Ingenieur- und Architekturbrücken deutlich. August 2012, Christian Menn

Architektur im Film
Maillarts Brücken
Als Einführung zum Vortrag von Christian Menn zeigen wir den Film «Maillarts Brücken»
Der Film zeigt 14 Dachkonstruktionen und Brücken aus Stahlbeton, die der Schweizer Ingenieurs Robert Maillart zwischen 1910 und 1935 geplant und ausgeführt hat. Maillart revolutionierte mit der Reduktion des Materials auf die tragenden Teile den Brückenbau und gestaltete in seinen Bauwerken eine bis dahin unbekannte Formenwelt.
Regie: Heinz Emigholz, D 2001, 24'

Kunst im Forum
9. November bis 2. Dezember
Bernard Tagwerker im Lagerhaus

Die Einladungskarte, mit rhythmischen Zahlenreihen gänzlich überzogen, wirbt für Bernard Tagwerkers Ausstellung „to whom it may concern“. Der englische Ausstellungstitel spielt natürlich auf eine Bescheinigung an, welcher Art auch immer, für die wir im Deutschen keine äquivalente Bezeichnung kennen. Wir beginnen notgedrungen zu übersetzen und genau dort will uns der Künstler haben:
„wen auch immer [diese Ausstellung] betreffen möge“.
Öffnungszeiten: Di - So 14 - 17 Uhr

Energie
Energie-Workshop 2012 – Gebäudehülle
Mo 19. November, ab 14.00 Uhr im Forum
In älteren Anleitungen zum Bau von Niedrigenergiehäusern wird die Wärmedämmung als die Mutter aller Massnahmen bezeichnet. Tatsächlich hat der Dämm
standard, bzw. das Wandsystem eine entscheidende Bedeutung. Es gibt verschiedene andere Bauteile, mit denen sich die Energiebilanz ebenfalls optimieren lässt. Das Fenster, verbunden mit dessen Vorteilen für die Tageslichtnutzung. Und die Zukunft der Energieerzeugung liegt nicht mehr im Keller, sondern auf dem Dach.
Philipp Egger, Energieagentur St. Gallen
Vorstellung der neuen Energieagentur St. Gallen
Workshop
Philipp Schärf, Berner FH, Photovoltaiklabor
Photovoltaik «Die Zukunft ist erneuerbar und elektrisch» : Script als .pdf ******
Marco Ragonesi, Architekt, Luzern
Fenster- Technologien : Script als .pdf ******
Daniel Tschudy und Andreas Stuber, A+W Lichtberater, Zürich
Tageslichtnutzung
Barbara Jehle, SJB Kempter.Fitze, Herisau
Wandsysteme
18.00 Uhr Ausklang, Apéro und Möglichkeit zum Gespräch

Veranstaltungssponsoren: Ernst Schweizer Metallbau, Kanton St.Gallen Amt für Umwelt und Energie


Teilnehmerzahl begrenzt – Anmeldung erforderlich
Anmeldung mit vollständiger Adresse, Personenzahl, Telefonnummer und
E-Mail-Adresse bis zum 19
. November 2012 unter energieworkshop@a-f-o.ch
Kosten: Mitglieder Fr. 80.-, Nichtmitglieder Fr. 120.-
m Anschluss an den Energie-Workshop um 19.30 Uhr
Bauen mit der Sonne

Vortrag von Andrea Gustav Rüedi, Architekt, Solarpionier und Energiekonzepter, Chur
Rund 50 Prozent des gesamten Energieverbrauchs der Schweiz entfällt auf Gebäude. Auch der Verschleiss von sogenannt «grauer Energie», die bei der Produktion und dem Transport von Baustoffen anfällt, ist hoch. Dabei wäre es heute einfacher denn je, Energie sparend zu bauen. Zertifiziert sind die Label Minergie und Minergie-P, welche Gebäude mit besonders niedrigem Energieverbrauch auszeichnen.
Dass es möglich ist, Häuser zu bauen, die ganzjährig nur von der Sonne beheizt werden, hat der Churer Architekt Andrea Gustav Rüedi bereits vor 14 Jahren bewiesen. Seit einigen Jahren saniert er auch bestehende konventionelle Bauten nach solaren Energiekonzepten. Dabei erreicht er Werte, die unter den für Beiträge erforderlichen Minergie- Verbrauchswerten liegen. Das Wissen um Energie schonendes Bauen und Wohnen ist also vorhanden. Nur sollte es auch breit genutzt werden.

einfach:
Mo 3. Dezember, 19.30 Uhr im Forum
«Architecture as New Geography»
Vortrag von Grafton Architects,
Shelley McNamara, Yvonne Farrell, Dublin
«As more of the natural world disappears, what we do as architects in making this new landscape of buildings has deep, societal repercussions. This is why we use the term: Architecture as the New Geography. Working in Peru we have felt the need to investigate and understand comparative cultural landscape traditions. We are fascinated by the relationship between Machu Picchu in Peru and Skellig Michael, off the west coast of Ireland. Built centuries apart, geographically thousands of kilometres apart, culturally apart, they somehow tell the same story: that of Humanity’s tender clinging to this earth. These stone manmade complexes counterpoint the intimate with the magnificence of landscape, mountain, valley, cliff, ocean.»
Da die Natur zunehmend bedrängt wird, entstehen neue Landschaften aus Gebäuden. Deswegen nennen wir Architektur auch die neue Geographie. Für unsere Projekte in Peru erforschten wir Traditionen im Umgang mit Landschaft. Dabei stiessen wir auf Gemeinsamkeiten zwischen Machu Picchu und Seklling Michel an der Westküste Irlands. Durch Jahrhunderte und Kontinente getrennt, drücken doch beide dasselbe aus: wie zart sich der Mensch an diese Erde klammert. Die von Menschenhand erstellten Anlagen aus Stein bilden einen Kontrapunkt zwischen dieser Innigkeit und der Herrlichkeit von Landschaft, Bergen, Tälern, Kliffen und dem Ozean.

Vortrag in englischer Sprache.
 

Dank
Das Architektur Forum Ostschweiz dankt den Sponsoren, Gönnern und Mitgliedern für die engagierte Unterstützung.

               

 

 

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