__Architektur
Forum Ostschweiz________
Sie
& Er 2008
‹Philemon
wurde nach seinem Tod eine Eiche und Baucis wuchs neben ihm als
Linde. Und sie tragen ihr Werk als gemeinsame Landschaft in die
Ewigkeit. Das gefällt Architekten.› Köbi
Gantenbein
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& Er
Mechthild Stuhlmacher &
Rien Korteknie
(NL)
Mo 1. Dezember,
19.30 Uhr
Das
Architektenpaar Mechthild
Stuhlmacher & Rien Korteknie aus Rotterdam
gibt Einblick
in ihr gemeinsames Schaffen.
«We
want to make buildings with character. Healthy, useful and pleasant
buildings with beautiful light, good proportions and distinct shapes.
We want to make buildings that feel generous, robust and inviting;
sustainable buildings with natural, solid materials; buildings that
fit into city, landscape and our time and age gracefully. We want
to make timeless spaces to house all kinds of people and activities,
whether we are dealing with large or small commissions, with or
without budget, for temporary or permanent use, public or private.
We want to work on an architecture that allows for improvisation,
adaptation and change.»
Der Vortrag wird auf deutsch gehalten.
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| Rückblick
2008 |
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& Er
Anna Jessen & Ingemar Vollenweider
Mo
7. Januar, 19.30 Uhr
Die Architekten Anna Jessen & Ingemar Vollenweider
eröffnen die Reihe der ‹Sie & Er› Werkberichte.
Der Auftakt wird von L'accoeurdéoniste
mit Chansons von Edith Piaf musikalisch umrahmt.
Tagblatt 9.1.08.pdf
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& Er
Maria Flöckner & Hermann Schnöll
Mo
4. Februar, 19.30 Uhr
Die Salzburger Architekten Maria
Flöckner und Hermann Schnöll geben Einblick in ihr
gemeinsames Schaffen.
‹das
haus an beliebiger stelle ist nur ein knoten im persönlichen
netz. die bindung an das infrastrukturelle netz befreit längst
vom gesellschaftlichen bindungszwang an einen ort. die vernetzung
ist ins haus-innere verlegt. auch die straße beginnt im
haus. das haus ist einerseits erweiterung des vektoralen strassenraums,
genauso wie es auf der anderen seite erweiterung des visuellen
landschaftsraumes (umgebung) ist.›
NZZ
am Sonntag, 3.2.08.pdf
/ Tagblatt
4.2.08.pdf
/ Veranstaltungssponsor: Velux
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Sie
& Er
Sandra Giraudi & Felix Wettstein
Mo
3. März, 19.30 Uhr
«... In der heutigen Gesellschaft verstehen wir
es als Aufgabe des Architekten sich an
absoluten Werten zu orientieren. Uns interessiert die Essenz eines
Projektes. Die formale
Umsetzung eines Entwurfs pendelt zwischen idealer Vorstellung
und konkreter Einschrän-
kung und führt zur Synthese. Damit erlangt die Architektur
ihre Autonomie in Bezug zur
komplexen Realität und erlaubt komplizierte Dinge einfach
erscheinen zu lassen. Im Kern
der Einfachheit verbirgt sich die Emotion. ...» (Giraudi
Wettstein)
Die Architekten Sandra Giraudi und Felix Wettstein geben Einblick
in ihr gemeinsames
Schaffen.
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Sie
& Er
Marie-Claude Bétrix & Eraldo Consolascio
Mo
7. April, 19.30 Uhr
‹Eines ist sicher: Wäre dieser Bau ohne
Architekten verwirklicht worden, wäre das Ergebnis
weniger hässlich ausgefallen! Der Beitrag der Architekten Bétrix
und Consolascio zum Ent-
wurf dieses Projektes erweist sich als zumindest paradox, da man
sie ja vor allem beizog,
um dieses schwierige Objekt gut ins erfahrbare Umfeld einzufügen.
Sie weigerten sich aber
sowohl, etwas nicht Vorzeigbares durch oberflächliche kosmetische
Massnahmen zu ver-
schönern, als auch die Masse zu verbergen, die viele lieber
gar nicht hätten sehen wollen.›
(Sylvain Malfroy, wb + w 4/2005)
Die Architekten Marie – Claude Bétrix
und Eraldo Consolascio geben Einblick in ihr gemein-
sames Schaffen.
Tagblatt
9.4.08.pdf
/ Veranstaltungssponsor: Implenia
Generalunternehmung St.Gallen
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| Sie
& Er
Sibylle Aubort Raderschall & Roland Raderschall
Mo
5. Mai, 19.30 Uhr
Die Landschaftsarchitekten
Sibylle Aubort Raderschall & Roland Raderschall aus Meilen
geben Einblick in ihr gemeinsames Schaffen.
Die Stahlkonstruktion mit grünem Kletterkleid bildet
eindrückliche Räume, welche als Filter dienen und das
Wetter nicht ausschliessen. Die elementaren Kuben aus Torf, Lehm
und Tuffgestein, sollen zu einem dynamischen Dialog mit dem Wetter
anregen, wie es Aldo Rossi in seiner Autobiografie beschreibt,
als er sich an den in die Kirche Alberti (Mantua) eintretenden
Nebel erinnert und realisiert, dass Architektur in ihrer präzisen
Form eine Auseinandersetzung zwischen Zeit und Elementen ermöglicht.
(arq: Architectural Research Quarterly, No. 2/2007, übersetzt)
Vernissage: Ausstellung:
‘Spezifisch’ Landschaftsarchitektur aus der
Schweiz
Veranstaltungssponsoren:
AWAG Wurster AG
Arbon,
Newcopystore, Oeko
Handels AG, Eberle
AG
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& Er
Bettina Götz & Richard Manahl
Die aus Bludenz stammenden
Wiener Architekten Bettina Götz & Richard Manahl geben
Einblick in ihr gemeinsames Schaffen.
Mo 2. Juni,
19.30 Uhr
Architektur ist die Fortsetzung von Natur mit anderen Mitteln
–
Die einfache Form des Komplexen.
Was uns an der Architektur interessiert, ist der spezielle Raum
und der Aspekt des
Plastischen, die zwangsläufige Nähe zur Skulptur: Raum,
der im besten Fall in verdichteter
Form eine Einwirkung auf unser Empfinden hervorbringt, wie das eine
Landschaft kann –
von gleichzeitiger Selbstverständlichkeit und Überraschung.
Was wir suchen, ist nicht die Überhöhung der Natur, sondern
eine Parallele zur Natur.
An der räumlichen Ausbildung eines Objekts fasziniert uns das
eigen-artige, nicht der neu-
trale oder indifferente Charakter.
Als ‹skulptural› oder ‹plastisch› bezeichnen
wir Objekte, die in sich eine Schlüssigkeit auf-
weisen, ganz gleich, ob sie aus dem funktionsfreien Raum der Kunst
kommen, oder dem von Gesetzen beherrschten Bereich der Technik.
Der Eindruck des Skulpturalen stellt sich bei Bauwerken ein, die
über eine sehr ausgeprägte
strukturelle Komponente verfügen. Die Beschäftigung mit
Strukturen und ihrem Potential,
das ‹typologische› Element des Bauens, ist einer der
Zugänge zum Entwurf: Ausgehend von
einem typologischen, allgemeinen Ansatz wird unsere Architektur
‹speziell› durch die Über-
lagerung mit der besonderen örtlichen Situation, für die
sie gedacht ist.
Je komplexer die Randbedingungen, desto komplexer muss die Lösung
sein.
ARTEC Architekten, Wien, im September 1998
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Sie
& Er
Doris Wälchli &
Ueli Brauen
Mo 7. Juli,
19.30 Uhr
In ihrer Berufspraxis wie in ihrer Lehrtätigkeit schenken die
Architekten Ueli Brauen + Doris
Wälchli dem Dialog besondere Beachtung – in einem ähnlichen
Sinn, wie es die griechische
Philosophie tut: insofern nämlich, als er dem Kommen und Gehen
von Ideen dient, die sich
gegenseitig offenbaren und auf die Probe stellen. Der ausgedehnte
Dialog, in den die Archi-
tekten mit allen Projektbeteiligten treten, wirkt als Katalysator,
indem er mit dem Bauvor-
gang auch die dispersen Elemente des Programms bündelt und
allgemeingültige Antworten
vorschlägt. Das Resultat kann mit einem Stoffgewebe verglichen
werden, in welchem das
Geflecht von Kett- und Schussfäden schlussendlich im Interesse
des Tuches unsichtbar
wird. Die Substanz dieses Austausches von Ideen ist unsichtbar oder
immateriell und deren
Logik wesensgemäss projektbezogen; dennoch garantieren diese
Eigenschaften die
Kohärenz des gebauten Objekts und machen es lesbar.
Die Ausführung bedeutet nicht den Abbruch des Dialogs, sondern
dieser wird sich im
nächsten Projekt fortsetzen. Die Idee der Kontinuität
in einem Werk schliesst spezifische
Realisierungen keineswegs aus. Im kontinuierlichen Gedanken, der
sich im Zug der Arbeit
verdichtet oder verflüchtigt, findet das work in progress zu
seiner Umsetzung, und wird
ursächlich Vollendung oder neuer Aufbruch.
Nadja Maillard aus: AS Schweizer Architektur, Nr 157, 2005
Tagblatt
9.7.08.pdf
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& Er
Pascale Guignard &
Stefan Saner
Mo 4. August,
19.30 Uhr
Die zürcher Architekten Pascale Guignard & Stefan Saner
geben Einblick in ihr gemeinsames Schaffen.
... Sie haben sich die Mühe gemacht, das bestehende Gebäude
sehr genau zu untersuchen, bevor sie sich an seine Erneuerung und
Erweiterung machten. Aber die Einfühlung in das Bestehende
und der Verzicht auf eine ostentative Signatur schmecken nicht nach
Mühe oder Verzicht – die Autoren haben sich vielmehr
förmlich einen Spass daraus gemacht, Altes und Neues ineinander
aufgehen zu lassen, bis die Übergänge kaum mehr kenntlich
sind. ... (Philipp Esch, wb + w 6/2003) |
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Sie
& Er
Trix Haussmann &
Robert Haussmann
Mo 1. September,
19.30 Uhr
Die Architekten und Möbelgestalter Trix & Robert
Haussmann geben Einblick in ihr
gemeinsames Schaffen.
Wahrnehmung
und Wirklichkeit
Schein und Sein
Kritischer Manierismus
Illusionistische Gestaltung in Architektur und Design
Wir haben uns vor fast 45 Jahren bei der Arbeit kennen gelernt.
Das Interesse am historischen Manierismus des 16. Jahrhunderts führte
uns bald zu Überlegungen und
Experimenten, die fortan unsere gemeinsame Entwurfsarbeit wesentlich
bestimmen
sollten. Ein Rückblick darauf ist das Thema unseres Vortrages.
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Sie
& Er
Sabina Hubacher &
Christoph Haerle
Mo 3. November,
19.30 Uhr
Sabina
Hubacher, Architektin & Christoph Haerle Bildhauer/Architekt
geben Einblick
in Ihr gemeinsames Schaffen.
Im Rahmen des gemeinsamen Architekturbüros bilden kostengünstige
Wohnbauten
und öffentliche Freiraumgestaltungen die inhaltlichen Schwerpunkte.
Im Vordergrund
steht dabei das Anliegen, zu einer zukunftsorientierten, gesellschaftspolitisch
positiven
Veränderung beizutragen, wobei das Entwickeln von prototypischen
Bauten für neue
Anforderungen und eine klare Stellungnahme für den Wert des
öffentlichen Raumes die
Hauptrollen spielen.
Christoph Haerle arbeitet gleichzeitig als freier Künstler.
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Sie & Er
Kaschka Knapkiewicz &
Axel Fickert
Mo 24. November,
19.30 Uhr
... Nachholung vom Oktober
Die
Zürcher Architekten Kaschka
Knapkiewicz & Axel Fickert geben
Einblick in ihr gemeinsames Schaffen.
«Wir haben extrem unterschiedliche Charaktere.
Aber wir haben ähnliche Betrachtungs-
weisen. Es gibt vielleicht unterschiedliche Empfindungen oder verschiedene
Vorlieben für
dieses oder jenes Bild als Ausgangspunkt. Über das kann man
dann diskutieren, bisweilen
auch streiten. Aber es gibt einen Konsens über die Herangehensweise.
Wir haben sicher
eine sehr lebendige Art des Umgangs miteinander. Man beobachtet
sich dauernd, interpre-
tiert sich gegenseitig und spricht auch darüber, erfindet Geschichten.»
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