Architektur Forum Ostschweiz

Di 21. April 2026, 20 Uhr

Er flog voraus – Karl Schwanzer | Architektenpoem

Architektur im Film

im Kinok

  • Einführung durch Gerhard Matzig, Archi­tekt und Journa­list, München
  • Bild zum Beitrag Karl Schwanzers bekanntestes Gebäude: Das BMW-Hochhaus in München, imago stock&people
  • Bild zum Beitrag Museum Bellvedere 21, Wien, Lukas Schaller
  • Bild zum Beitrag Institutsgebäude des WIFI St. Pölten, Irene Hofer
  • Bild zum Beitrag Österreichischer Pavillon der Expo 58 in Brüssel, Stefan Oláh
  • Bild zum Beitrag Philips-Haus in Wien, Thomas Ledl
  • Bild zum Beitrag Karl Schwanzer, Salzgeber
  • Bild zum Beitrag Schauspieler Nicholas Ofczarek übernimmt die Rolle des Architekten

Der österreichische Architekt Karl Schwanzer (1918–1975) war schon zu Leb­zeiten eine Legende; das von ihm ent­worfene BMW-Ensemble in München gilt als Architektur­ikone. Als Professor an der Techn­ischen Hoch­schule in Wien prägte er mit seinem unkon­ventio­nellen Zugang zur Lehre eine ganze Generation von Archi­tekten. Max Grubers kurz­weilig-ver­spieltes Doku­mentar­film­porträt, in dem der Wiener Burg­schauspieler Nicholas Ofczarek in die Rolle des Archi­tekten schlüpft, zeigt Karl Schwanzer als weg­weisenden Pionier und Visio­när seiner Genera­tion, der Archi­tektur als «materiali­sierte Poesie» und als Instrument verstand, die Menschen glücklich zu machen. Ergänzt wird das facetten­reiche Porträt mit aktuellem und histo­rischem Bild­material und bisher un­veröffent­lichten Super-8-Filmen aus seinem privaten Archiv. «Er flog voraus» ist ein dichter, viel­stimmiger Architektur­film – und weit mehr als das: ein Film über künstler­isches Schaffen, kreative Leiden­schaft und bedingungs­lose Hin­gabe an ein Werk. Wojciech Czaja schreibt in Der Standard: «Max Gruber (…) ist es gelungen, Schwanzer in einer grossen Viel­schichtig­keit zu porträtieren – als Architekten, Manager, Lehrer, als leiden­schaftlichen Visionär und unermüd­lichen Worka­holic, als einen, der es ver­steht, das Künst­lerische und Program­matische mit dem Unter­nehmerischen und Prag­matischen zu verbinden.»

Max Gruber, Österreich 2022, dt, 73′

Trailer

Weitere Vorstellung

Do 26. April 2026, 11 Uhr

Gerhard Matzig

Geboren 1963. Studium der Architektur und der Politischen Wissenschaften in Passau und München. 1993 Abschluss als Dipl.-Ing. Univ. Volontariat bei der Passauer Neuen Presse. Danach Buchveröffentlichungen und freie Mitarbeit bei Zeitungen und Zeitschriften. Seit 1997 Redakteur der Süddeutschen Zeitung. Für seine Artikel über Architektur, Städtebau und Design erhielt Gerhard Matzig zahlreiche Auszeichnungen. Er ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt in München.

Kinok

Reservation: 071 245 80 72 oder auf kinok.ch
Eintritt: 16.– / Mitglieder AFO 11.–

Bildnachweis

Max Gruber, Lukas Schaller, Salzgeber, Irene Hofer, Stefan Oláh

Architektur Forum Ostschweiz Davidstrasse 40 9000 St.Gallen Maps ↗
076 345 16 93
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